Vanessa Wergin gewinnt ersten Science Slam beim 15. Kongress der European Federation of Sport Psychology (FEPSAC) 2019 in Münster.


Der Science Slam bietet ein informatives und kreatives Format zur Präsentation von eigenen Forschungsergebnissen. Der Science Slam ist eine spezielle Form von Vortrag mit dem auf unterhaltsame Weise ein breites Publikum erreicht werden kann. Der Science Slam ist ein Wettbewerb. Vier junge Wissenschaftler_innen wurden aus einer großen Zahl von Bewerberinnen und Bewerbern ausgewählt, um im Finale beim Kongress in Münster gegeneinander anzutreten. Vanessa Wergin vom Lehrstuhl für Sportpsychologie an der TUM stellte als ehemalige Rollkunstläuferin ihre Forschungsergebnisse auf Rollschuhen vor. Dies zeigte nicht nur ihr Können auf Rollschuhen, sondern führte auch durch sportliche Aktion vor, worum es in ihrer Dissertation geht. Es ist eine in der Sportpsychologie schon seit langem untersuchte Frage, warum Athleten unter Druck versagen. Vanessa Wergins spezielle Forschungsfrage zielt aber darauf ab, herauszufinden warum ganze Sportmannschaften versagen. In ihrer Dissertation entwickelt Vanessa Wergin ein theoretisches Modell für den Team Collapse, das sie mit 3 qualitativen und quantitativen Untersuchungen überprüfte. Einen Teil ihrer Ergebnisse präsentierte sie im Science Slam. Ihre Präsentation überzeugte die internationale Jury, so dass ihr der erste Preis im ersten Science Slam der FEPSAC verliehen wurde.